Blick ins alte Rom

Das Römische Reich – Ein Überblick

Das Römische Reich, oder auch das Heilige Römische Reicht, war eines der größten und am längsten herrschenden Imperien in Europa. Zu seinen Höchstzeiten war ganz Europa, mit wenigen Ausnahmen unter der Kontrolle des römischen Reiches. Zwar behielten viele Länder Ihre Unabhängigkeit, schlossen sich aber dem Römischen Reich an. Auch Deutschland war eine ganze Weile als das Heiliges Römische Reich Deutscher Nationen bekannt.

Organisation und Logistik

Außerdem dominierte das Römische Reich auf vielen Ebenen der Technik, Wirtschaft und der Wissenschaft. Die Wirtschaft war einer der effizientesten in Europa und auch technisch und wirtschaftlich waren die Römer häufig Vorreiter. Die scheinbar perfekte Planung zum Beispiel trug zu dieser Effizienz bei.

Römische Straßen waren für damalige Verhältnisse extrem gut ausgebaut, Häuser waren modern und oftmals auch imposant. Die Organisation und Taktik der römischen Armee war ebenso beeindruckend wie die Logistik, die die Versorgung des Römischen Reiches seiner Zeit sicherstellte. Das Reich besaß eines der größten Heere, ausgestattet mit moderner und qualitativ hochwertiger Ausrüstung. Römische Legionäre waren aufgrund Ihrer Uniform und ihrer Disziplin in der Regel sofort zu erkennen und auch im Kampf war die Armee häufig ungeschlagen. Geführt wurden die Armeen in der Regel von einem Offizier, dem Centurio. Größere Gruppen hatten Generäle oder weitere Offiziere zur Führung. Den Oberbefehl über die Armee in Rom hatte der Imperator bzw. der römische Senat. Zu seinem Höhepunkt war das römische Reich nicht nur stärkste Militärmacht, sondern auch stärkste Wirtschaftsmacht in Europa.

Blick ins alte Rom
Blick ins alte Rom

Es unterteilte sich später in das Weströmische- und das Oströmische (Byzantinische) Reich. Diese Oströmische Reich erstreckte sich nach Süden und besetzte vor allem die Territorien der heutigen Türkei sowie größere Teile von Afrika, wie zum Beispiel das heutige Saudi Arabien oder Ägypten.

Die Politik in Rom

Politisch war Rom ein Imperium, dass von einem Imperator geführt wurde. Der Imperator und sein Kabinett waren in der Regel besonders wichtig und hatten darüber hinaus viel Einfluss. Die wahre Macht und der wahre Einfluss gingen jedoch in den meisten Fällen vom römischen Senat S.P.O.R. (Senatorum Populs Romanum) aus. Die Mitglieder des Senates waren fast immer hochrangige Mitglieder der Gesellschaft, die nicht nur über viel Einfluss, sondern häufig auch über eigene Armeen und Länder verfügten.

Im Alltag des Senates konnten sich verschiedene Häuser verbünden oder anderen den Krieg erklären, um ihre politischen Ziele zu verfolgen. Der Imperator musste stets mit seinem Einfluss balancieren, damit das Gleichgewicht der Kräfte erhalten blieb. Ein Herrscher, der die Unterstützung des Senates verlor, konnte in der Regel die Tage bis zu seinem Ableben zählen. Trat er nicht selbst zurück, dann wurde er häufig umgebracht, oder durch Intrigen und politische Aktionen aus dem Amt vertrieben. Der Imperator tat daher immer gut daran, bei seinen Entscheidungen den Senat zu berücksichtigen, oder sich ausreichende politische Verbündete zu beschaffen, die ihn in seinen Aktionen unterstützen und so dazu beitrugen, dass der Imperator seine Stärke behielt.