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Der Untergang des römischen Reiches

Der Untergang des römischen Reiches ist bei Forschern hart umstritten und wird heftig diskutiert. Die Meinungen und Ergebnisse gehen hier zum Teil weit auseinander, sodass es nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden kann, was mit dem römischen Reich passiert ist.

Die verschiedenen Theorien zum Untergang des Weströmischen Reiches

Eine der ersten Theorien besagt, dass das römische Reich an seiner eigenen Dekadenz zu Grunde gegangen ist. Das Wohlstand und militärische Stärke zu einem Werteverlust sowohl in der Wirtschaft als auch beim Militär geführt haben. Diese Theorie wird heute jedoch nur noch von wenigen Befürworter aufrecht erhalten. Eine weitere Theorie besagt, dass das römische Reich Opfer einer Katastrophe wurde. Hierbei wird häufig die Völkerwanderung genannt. Durch die Hunnen gen Westen ausgelöst, wird vermutet, dass das römische Reich dieser Herausforderung nicht gewachsen war und schlussendlich unterging. Auch diese Theorie ist jedoch bereits älter und hat viele Befürworter verloren.

Modernere Theorien über den Untergang

Eine sehr beliebte und recht moderne Theorie ist, dass das römische Reich nie untergegangen ist. Stattdessen folgte im Laufe der Jahre einfach ein gewöhnlicher Wandel, in dem sich das römische Reich während des Mittelalters grundlegend veränderte, andere Werte schuf und andere Prioritäten setzte. Diese Theorie war lange Zeit eine der bekanntesten und als am realistischsten betrachtete Sichtweise. Zu guter Letzt gibt es schließlich noch eine weitere Theorie. Dabei handelt es sich um eine durch neuste Entdeckungen in der Forschung aufgestellte Theorie, dass das römische Reich einem Bürgerkrieg zum Opfer fiel. Auch wenn sich auch diese Theorie nicht beweisen lässt, so ist zumindest bekannt, das in Rom zuletzt heftige politische Machtkämpfe und damit verbundene Aufstände zu Unruhen und vermutlich dem ein oder anderen Bürgerkrieg geführt haben.

Die Theorie, dass daraufhin der Senat entmachtet wurde und die Regierungsgeschäfte von Führern der Söldnertruppen übernommen wurden, die ihrerseits regionale Regierungen bildeten, ist also zumindest in Betracht zu ziehen. Was letzten Endes mit dem römischen Reich passiert ist und wie dieses mächtige Imperium untergegangen ist wird jedoch wohl ein ungelüftetes Geheimnis bleiben, sodass das ohnehin schon mythische Rom seinen mysteriösen Ruf wohl auch in Zukunft behalten wird.

Der Untergang des Oströmischen Reiches

Besser geklärt hingegen ist, was mit dem Byzantinischen bzw. dem Oströmischen Reich geschehen ist. Hier sind sich Forscher einig, dass der Untergang durch den Krieg mit dem Osmanischen Reich eingeleitet wurde. Das Byzantinische Reich befand sich in einem langjährigen Krieg mit dem damaligen Osmanischen Reich. Dieser Krieg sollte schließlich zum Untergang des Reiches führen. Der Untergang des Byzantinischen Reiches vollendete sich schließlich mit der Eroberung von Konstantinopel, bei der der letzte Kaiser, Konstantin XI. den Tod fand. Damit überdauerte das Byzantinische Reich das Weströmische Reich um rund 1000 Jahre.